Science Slam @TOLLHAUS
17. Oktober 2025 20:00 Uhr

Mund auf und Bühne frei für die Wissenschaft!
Im Rahmen der KIT Science Week präsentieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kurz, anschaulich und mitreißend, spannende Insights aus der Forschung rund um das Thema „Stadt der Zukunft“. Nur 10 Minuten haben sie Zeit, um das Publikum mit ihrem Slam zu überzeugen, wobei der Einsatz kreativer Mittel wie Performances, Visualisierungen oder Live-Experimente ausdrücklich erwünscht ist.
Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Einlass ab 19 Uhr.
Achtung: Die kostenlose Ticketreservierung verfällt 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung. Kommt bitte rechtzeitig! Alle, die kein Ticket ergattert haben, können ab 19:45 Uhr auf einen Platz aus dem Topf der verfallenen Tickets hoffen. Einlass nur nach Verfügbarkeit.
Der Science Slam ist ein Projekt des Wissenschaftsbüros der Wirtschaftsförderung der Stadt Karlsruhe, des KIT und des TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum.
Die Slammerinnen und Slammer

Prof. Dr. Christian Spannagel
„Math Mysteries – Pentagramm Edition„
Das Pentagramm: mal Satanssymbol, mal Metal-Logo, mal Schutzzeichen. Was aber viele nicht wissen: In der Mathematik offenbart es sein wahres Gesicht. Gemeinsam reisen wir zum Ursprung, von der Church of Satan über Éliphas Lévi und Agrippa von Nettesheim bis zu den Pythagoreern und schauen uns an, wie Okkultisten dem Sternpolygon ständig neue Bedeutungen andichteten. So viel vorweg: Während Deutungen kommen und gehen, sind Beweise ewig während. Wer wirklich verstehen will, landet nicht bei der Esoterik, sondern bei der Geometrie.
Dr. Christian Spannagel ist Professor für Mathematik- und Informatikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Er forscht im Bereich Hochschuldidaktik und Wissenschaftskommunikation und ist zweifacher Preisträger des Lehrpreises des Landes Baden-Württemberg. Ganz besonders interessiert er sich für Mathematik in Okkultismus und Esoterik.

Dr. Anastasia August
„Glück ohne Genuss? Was uns die Stoiker zumuten – und ob es funktioniert.“
Anastasia August ist Mathematikerin und Physikerin, tätig in der Materialforschung am KIT und an der Hochschule Karlsruhe. Als begeisterte Stoikerin hat sie ein zentrales Prinzip des Stoizismus wissenschaftlich unter die Lupe genommen. Das Ergebnis? Überraschend – und aufschlussreich.
Anastasia August studierte in Bayreuth Mathematik und Physik, promovierte in theoretischer Mathematik an der Uni Karlsruhe und arbeitet am Institut für Angewandte Materialien am KIT und am Institut für Digitale Materialien an der Hochschule Karlsruhe.

Daniel Trippe
„Vertical Farming – Die Zukunft der Landwirtschaft?“
In seinem Slam zeigt Daniel die technologischen Grundsätze dieser Anbaumethode und wo die Chancen und Herausforderungen liegen. Denn am Ende sind Pflanzen auch nur Menschen – sie müssen sich geborgen fühlen, um gesund aufzuwachsen, aber brauchen auch hin und wieder etwas Stress, um Höchstleistungen zu bringen.
Daniel hat Maschinenbau am KIT studiert und ist Mitgründer des Karlsruher Startups Vertical Farming Tech GmbH. Dort plant er und baut VerticalFarm-Anlagen für Kunden, die damit Pflanzen im industriellen Maßstab anbauen. Die verschiedenen Einsatzgebiete reichen von der Pharma- & Kosmetik- hin zur Nahrungsergänzungsmittelbranche.

Mona Wellhäusser
„Von Fischen, Wackelpudding und Wissenschaft“
Das Leben besteht aus Zellen. Zellen sind sehr, sehr klein. Das ist doof, weil Forschende gerne in die Zellen hineinschauen wollen. Denn was in Zellen passiert, bestimmt, ob ein Organismus gesund oder krank ist. Wären Zellen größer, könnte man mehr sehen. Das wäre toll. In diesem Science Slam finden wir heraus, wie man Zellen vergrößern kann und was das mit Wackelpudding zu tun hat (und ob Monas Freunde nur über ihre Witze lachen, weil sie ihre Freunde sind.)
Mona wurde vor 27 Jahren in Oberkirch geboren. Zur genaueren Orientierung: Das liegt direkt zwischen Ringelbach, Zusenhofen und der Schneckenhalde. Als Kind fand sie Dinos cool und studierte deshalb im Bachelor Biologie in Karlsruhe. Im Anschluss an den Biologie-Bachelor studierte sie im Master noch mehr Biologie. Heute probiert sie etwas ganz Neues aus und strebt einen Doktor der Biologie an. Hierbei tritt sie in die Fußstapfen des wohl berühmtesten deutschen Doktors (Oetker) und verwendet Wackelpudding, um zu verstehen, wie Zellen Informationen verarbeiten.