Zeit zu reden: Deutschland zwischen Staatsräson und Völkerrecht
18. Juni 19:00 Uhr

Eine kritische Diskussion über doppelte Standards, historische Verantwortung und autoritäre Tendenzen
Jahrzehntelang war das Bekenntnis zum Völkerrecht ein Grundpfeiler deutscher Außenpolitik. Aufgrund seiner Geschichte setzte sich Deutschland international und national für die Weiterentwicklung des Völkerstrafrechts ein. An diesem Abend gehen wir unter anderem der Frage nach, ob dieses Bekenntnis noch gilt. Immer mehr Menschen sprechen von doppelten Standards, die Deutschland gegenüber verbündeten Staaten anlegt, vor allem gegenüber Israel.
Um diesem schwierigen, aber wichtigen Thema einen Diskussionsraum zu geben, lädt das Zentrum für ethische Fragen im 21. Jahrhundert die Initiative Zeit zu reden ein, eine Podiumsdiskussion durchzuführen. Zeit zu reden „bringt Menschen zusammen, um über schwierige Themen zu sprechen – sachlich, ehrlich und faktenorientiert. Die Idee ist es, Wissen zu vermitteln, festgefahrene Argumentationsmuster aufzubrechen, Gewissheiten infrage zu stellen und andere Ansichten anzuerkennen.“ (zeitzureden.org)
Das Panel diskutiert die Frage, wie Deutschland seine historische Verantwortung gegenüber Israel mit dem Bekenntnis zu universellen Menschenrechten und der Verteidigung völkerrechtlicher Prinzipien vereinbaren kann. Und was es für die Demokratie hierzulande bedeutet, wenn dies nicht gelingt.
Weitere Informationen zu Veranstaltung und Panel findest du hier: www.zef21.de/veranstaltungen/details/zeit-zu-reden-deutschland-zwischen-staatsraeson-und-voelkerrecht
Die Veranstaltung wird über das YouTube-Konto von Zeit zu reden gestreamt: www.youtube.com/@ZeitZuReden
Zeit zu reden bringt Wissenschaftler:innen, Intellektuelle und Expert:innen zu hintergründigen Gesprächen über Aspekte zusammen, die in der deutschen Öffentlichkeit schwierig zu besprechen sind. Ihre Kenntnisse, Erfahrungen und fachliche Expertise sollen die Debatte insgesamt versachlichen und erweitern. Festgefahrene Argumentationsmuster werden aufgebrochen, Gewissheiten infrage gestellt, andere Ansichten anerkannt.