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SUMMARY:2. Mobilitätsdatensymposium
DESCRIPTION:ANYMOS\, Bild: © TRIANGEL\n\n\n\n\n\nMobilitätsdaten nutzen – Hands-On Open Data\n\n\n\nOhne Mobilitätsdaten können keine innovativen Mobilitätslösungen entstehen. Doch in einem stark fragmentierten Markt ist der Zugang zu Daten eine große Herausforderung. Das Open-Data-Prinzip verspricht\, dieses Hindernis zu überwinden.  \n\n\n\nPraxiserfahrungen\, Best Practices\, Hands-On-Beispiele und die Vernetzung mit offen verfügbaren Mobilitätsdaten stehen im Mittelpunkt unseres Symposiums. Wir laden Expertinnen und Experten aus Wirtschaft\, Wissenschaft\, Verwaltung und Zivilgesellschaft ein\, sich zu vernetzen\, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Impulse für die datengestützte Mobilität von morgen zu setzen. \n\n\n\nThemen des Symposiums:\n\n\n\n\nAuffinden und Nutzen von Daten inklusive Qualitätssicherung der Daten\n\n\n\nBeispiele für Mobilitätsanwendungen auf Basis offener Daten\n\n\n\nErfahrungen beim Bereitstellen von Daten inklusive rechtlicher und technischer Herausforderungen\n\n\n\n\nZielgruppe\n\n\n\nDas Symposium richtet sich an alle\, die datenbasierte Mobilität gestalten möchten – egal\, ob ihr Daten bereitstellen\, nutzen oder euch zum Thema vernetzen wollt. Jetzt direkt auf Eventbrite anmelden!  \n\n\n\nAgenda\n\n\n\nAgenda\n\n\n\n10:30 – 12:00 Mobility Café \n\n\n\n12:00 Eintreffen mit Mittagsimbiss13:00 Begrüßung13:15 Session – Bewegungsdaten und Privatsphärenschutz \n\n\n\n\nWie lässt sich Mobilitätsverhalten datenschutzwahrend synthetisierenGian Ledl-Truöl (Hochschule Esslingen)Der Vortrag stellt einen Ansatz vor\, wie mithilfe eines Bayes’schen Netzwerks und unter Berücksichtigung von K-Anonymität wichtige Mobilitätseigenschaften und deren Abhängigkeiten erfasst und zur Erstellung neuer Mobilitätsprofile genutzt werden können. Diese Profile bestehen aus Wegeketten mit verschiedenen Attributen wie Verkehrsmittel\, An- und Abfahrtszeiten sowie Wegezwecken und dienen als Eingabedaten für Verkehrssimulationen. Dadurch kann realitätsnahes Mobilitätsverhalten simuliert werden. Die Methode wurde anhand von Mobilitätsdaten von Hochschulangehörigen der Hochschule Esslingen evaluiert. Die Ergebnisse zeigen\, dass sich detaillierte Mobilitätsmuster realitätsnah synthetisieren lassen\, ohne personenbezogene Bewegungsdaten direkt verwenden zu müssen.\n\n\n\nSind lokal verschlüsselte Mobilitätsdaten personenbezogen? Auswirkungen homomorpher Verschlüsselung auf das Datenschutzrecht.Valentin Rupp\, Maurice Stenzel (Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft)Mobilitätsdaten bieten vielfältige Potenziale für eine evidenzbasierte und bedarfsgerechte Gestaltung von Mobilität. Ihre Erhebung\, Verarbeitung und Weitergabe ist jedoch datenschutzrechtlich anspruchsvoll. Der Impulsvortrag diskutiert\, wann bei endgeräteseitig erhobenen Trajektorien ein Personenbezug entsteht und die DSGVO greift. Auf Grundlage der EDPB-Guidelines zur Anonymisierung und EuGH-Rechtsprechung zum relativen Personenbezug wird erörtert\, ob homomorphe Verschlüsselung direkt auf dem Endgerät – bei geeigneter Ausgestaltung – Daten so schützen kann\, dass sie außerhalb des DSGVO-Anwendungsbereichs verarbeitet werden können. Im Fokus steht damit das Potenzial verschlüsselter Analysen für eine niedrigschwellige Weitergabe lokaler Mobilitätsdaten.\n\n\n\nSynTrace: Synthetic Data – Behavioral Privacy’s Holy Grail?Thorsten Strufe (Karlsruher Institut für Technologie\, KASTEL)\n\n\n\nLocal Differential Privacy for Multimodal TrajectoriesJannik F. Hinrichs\, Gabriele Gühring (Hochschule Esslingen)Wir erweitern den Ansatz der Local Differential Privacy-basierten Trajektorien-Anonymisierung auf multimodale Verkehrsdaten. Dafür werden für jedes Verkehrsmittel\, wie Pkw\, öffentlicher Nahverkehr\, Fahrrad oder Fußwege separate Übergangsmatrizen erstellt\, die die räumlichen Übergangswahrscheinlichkeiten zwischen den Zellen eines räumlichen Gitters beschreiben. Darüber hinaus wird der Wechsel zwischen den Verkehrsmitteln modelliert. Damit adressieren wir eine zentrale Forschungslücke\, da bisherige Arbeiten die Multimodalität individueller Trajektorien weitgehend unberücksichtigt lassen. Unser Ansatz ermöglicht es\, anonymisierte synthetische Mobilitätsdaten zu erzeugen\, die für Anwendungen wie Verkehrsflussanalysen\, CO₂-Bilanzierung oder multimodale Routenplanung nutzbar sind. Die Qualität der synthetisierten Daten wird anhand von Nutzenmetriken evaluiert.\n\n\n\n\n14:15 Pause14:45 Session – Hands-On Open Data \n\n\n\n\nVernetzung der Sharing-Mobilitätsangebote durch offene Standards und SchnittstellenJan Grüner (BLIC GmbH)Wie lassen sich Sharing- und Mikromobilitätsangebote nahtlos in digitale Mobilitätsplattformen integrieren? Das Forschungsprojekt „Unternehmensübergreifende Vernetzung der Sharing-Mobilitätsangebote durch offene Standards und Schnittstellen (FoPS 70.0971)“ zeigte\, dass die Schnittstellenlandschaft noch immer von Insellösungen geprägt ist und welche Rolle offene Standards für die Mobilität der Zukunft spielen könnte und welche nichttechnischen Aspekte betrachtet werden müssen. Im Rahmen des Projektes wurden existierende Standards weiterentwickelt und einem Pilotprojekt einem Praxistest unterzogen. Das Ergebnis geht Ende des Jahres beim Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg in den Regelbetrieb. Der Vortrag gibt spannende Einblicke in technische\, organisatorische und rechtliche Herausforderungen auf dem Weg zu einem vernetzten Mobility-as-a-Service-Ökosystem.\n\n\n\nDie enormen Potentiale (und Herausforderungen) des EU Data Act für innovative MobililtätslösungenPhilip Schütz (data revolution UG)Der EU Data Act revolutioniert die Mobilität von morgen\, indem er den Datenmonopolen der Fahrzeughersteller ein Ende setzt. Durch den gesetzlich garantierten Zugriff auf vernetzte Fahrzeugdaten öffnet er die Tür für bahnbrechende\, innovative Mobilitätslösungen. Start-ups und Drittanbieter können nun maßgeschneiderte Services entwickeln – von vorausschauender KI-Wartung über präzise Echtzeit-Verkehrsdaten bis hin zu nahtlos vernetzten Intermodalitäts-Apps für den Nahverkehr. Versicherer profitieren von echten Pay-how-you-drive-Tarifen\, während Städte ihre Verkehrsströme datenbasiert und klimafreundlich optimieren.data revolution agiert seit zwei Jahren als zentraler Treiber und Enabler dieser enormen Potentiale im Mobilitätsbereich\, stößt dabei aber auch immer wieder auf Herausforderungen wie bspw. die Non-Compliance von Fahrzeugherstellern.\n\n\n\nDie Mobilithek unter der Lupe: Findet man die Nadel im Datenheuhaufen?Julian Emmerich (M-Five GmbH)Offene Mobilitätsdaten gelten als Grundlage für neue Mobilitätsanwendungen. Die Mobilithek als Nationaler Zugangspunkt bietet dafür ein wachsendes Datenangebot\, das weitgehend offen zugänglich ist. Doch nutzbar werden Daten erst\, wenn sie auch gefunden und verstanden werden können. Eine Auswertung des Metadatenkatalogs zu drei Zeitpunkten zwischen 2024 und 2026 zeigt: Einträge sind in Teilen so unzureichend beschrieben\, dass sie kaum gezielt auffindbar sind. Der Vortrag diskutiert\, woran das liegt und was dazu beitragen kann\, dass die Nadel im (Daten-)Heuhaufen leichter zu finden ist – und sich mit ihr auch nähen lässt.\n\n\n\nFinden statt suchen: Semantisch zu passenden DatenChristoph Becker (FZI Forschungszentrum Informatik)\n\n\n\nShared Mobility Daten mit Planungssicherheit teilenHans Morbach (Verband Freie Lastenräder e.V.)\, Reinhard Otter (MobiData BW®)\, Tim Heek (Lastenkarle)Für eine breite Bekanntheit von Shared-Mobility-Angeboten ist es wichtig\, dass relevante Informationen zur Verfügbarkeit von Carsharing\, Bikesharing aber auch z.B. dem Angebot an freien Lastenrädern verfügbar sind. Das funktioniert bislang vor allem im internationalen GBFS-Standard. Allerdings kann dieses Datenformat die zukünftige Verfügbarkeit eines Sharingfahrzeugs nicht abbilden. Zumindest bisher\, denn mit der weltweit ersten Implementierung der Version 3.1 RC3 des GBFS-Standards lassen sich die Karlsruher „Lastenkarle“-Leih-Lastenräder nun weltexklusiv mit ihrem Buchungskalender in Auskunfts-Anwendungen darstellen. Diese Innovation wurde durch die Kooperation von Commons Booking im Verband Freie Lastenräder mit „Lastenkarle“ in Karlsruhe und MobiData BW® möglich. Die neuen Möglichkeiten der Darstellung von Sharingangeboten stehen damit ab sofort allen Mobilitätsanbietern und App-Entwicklern offen. MobiData BW® wird seine gebündelten Sharing-Datensätze in Absprache mit den Datengebern nach und nach um die neuen Funktionen erweitern.\n\n\n\n\n16:00 Pause16:30 Paneldiskussion17:00 Get together bei Punsch & Glühwein \n\n\n\nKomm vorbei und vernetze dich\, gewinne spannende Einblicke bei den Sessions und entdecke neue Perspektiven bei der Panel-Diskussion! Nutze auch die Möglichkeit vormittags das Mobility Café zu besuchen. \n\n\n\nWeitere ANYMOS-Veranstaltungen findet ihr hier. \n\n\n\n\n\n\n\n\nZur Anmeldung.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstalter\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nGemeinsam mit\n\n\n\nDas Symposium findet in Zusammenarbeit mit dem FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe statt. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltungsort
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