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SUMMARY:Spaziergang zum RoofKIT
DESCRIPTION:Team RoofKIT gewinnt den Solar Decathlon 21-22 | © SDE 2021-22\n\n\n\n\n\n\n\nDas Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligte sich 2022 erstmalig mit dem Projekt RoofKIT am Solar Decathlon Wettbewerb 2021/22 in Wuppertal\, Deutschland und gewann diesen auch. Der Beitrag wurde als Aufstockung eines bestehenden Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert in der Altstadt konzipiert und zeigt eine Vision für das Bauwesen des 21. Jahrhunderts auf: sozial ausgleichend\, energetisch erneuerbar und zirkulär nachhaltig. RoofKIT schafft nicht nur neuen Wohnraum\, sondern nimmt das historische Gebäude und seine Nutzung als neuen Nukleus einer sich veränderten Gesellschaft\, in der das „Teilen“ vor dem „Besitzen“ rangiert und dadurch auch das „Gebrauchen“ vor dem „Verbrauchen“ – das Versprechen einer Kreislaufwirtschaft. \n\n\n\nDas Einzigartige am Solar Decathlon-Wettbewerb ist\, dass neben diesem Gesamtentwurf ein charakteristischer Gebäudeteil als Demonstrationsobjekt im Maßstab 1:1 gebaut und begutachtet wird. Konzipiert als vorgefertigtes Modulsystem in 100% kreisförmiger Bauweise\, beweist diese Einheit – die nun in Karlsruhe steht – schon heute\, dass wir mit aktueller Technologie und Entwurfskapazitäten in der Lage sind\, die Anforderungen des European Green Deal zur Kreislaufwirtschaft im Bauwesen zu erfüllen. Es wurden keine Klebstoffe\, keine Imprägnierungen oder Farben\, keine Schäume oder Nassabdichtungen verwendet\, so dass die Kreislauffähigkeit des Gebäudes und seiner Materialien gewährleistet bleibt. Außerdem wurden für die Konstruktion nur Monomaterialien verwendet\, das heißt\, es sind keine Verbundstoffe oder Materialmischungen zu sehen. Zudem sind die meisten Bauteile und Materialien bereits aus der städtischen Mine entnommen und im zweiten\, dritten oder gar vierten Kreislauf verwendet: Holz aus alten Scheunen im Schwarzwald\, die Eingangstür aus einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert\, Fenster aus einem abgerissenen Gebäude in Basel\, Bad- und Küchenarmaturen aus Messe-Rückbauten. Das Dach besteht aus recyceltem Kupfermaterial\, die Küchen- und Badezimmerabdeckungen sind aus alten Joghurtbechern hergestellt\, die Toilette und die Dusche sind mit Glaskeramik verkleidet\, die aus zerbrochenem Glas hergestellt wurde\, der Eingangsbereich ist mit Steinen aus wiedergewonnenem Bauschutt gepflastert. Die Einheit versorgt sich zudem selbst mit Strom und Wärme\, und das mit einem minimalen Technologieeinsatz. \n\n\n\nDiese Einheit als Demonstrator ist nun von Wuppertal auf den KIT Campus Süd versetzt worden. Im Zuge der Wissenswoche wollen wir diese Einheit beim gemeinsamen Spaziergang besuchen. Außerdem können Materialien\, Modelle und Pläne im Triangel besichtigt werden. \n\n\n\nDie Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  \n\n\n\n\n\nCorona Hinweis\n\n\n\nCorona-Hygienevorschriften und weitere Hinweise findet ihr hier. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstalter\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltungsort
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SUMMARY:Spaziergang zum RoofKIT
DESCRIPTION:© KIT\, Foto: Zooey Braun\n\n\n\n\n\n\n\nDas Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beteiligte sich 2022 erstmalig mit dem Projekt RoofKIT am Solar Decathlon Wettbewerb 2021/22 in Wuppertal\, Deutschland und gewann diesen auch. Der Beitrag wurde als Aufstockung eines bestehenden Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert in der Altstadt konzipiert und zeigt eine Vision für das Bauwesen des 21. Jahrhunderts auf: sozial ausgleichend\, energetisch erneuerbar und zirkulär nachhaltig. RoofKIT schafft nicht nur neuen Wohnraum\, sondern nimmt das historische Gebäude und seine Nutzung als neuen Nukleus einer sich veränderten Gesellschaft\, in der das „Teilen“ vor dem „Besitzen“ rangiert und dadurch auch das „Gebrauchen“ vor dem „Verbrauchen“ – das Versprechen einer Kreislaufwirtschaft. \n\n\n\nDas Einzigartige am Solar Decathlon-Wettbewerb ist\, dass neben diesem Gesamtentwurf ein charakteristischer Gebäudeteil als Demonstrationsobjekt im Maßstab 1:1 gebaut und begutachtet wird. Konzipiert als vorgefertigtes Modulsystem in 100% kreisförmiger Bauweise\, beweist diese Einheit – die nun in Karlsruhe steht – schon heute\, dass wir mit aktueller Technologie und Entwurfskapazitäten in der Lage sind\, die Anforderungen des European Green Deal zur Kreislaufwirtschaft im Bauwesen zu erfüllen. Es wurden keine Klebstoffe\, keine Imprägnierungen oder Farben\, keine Schäume oder Nassabdichtungen verwendet\, so dass die Kreislauffähigkeit des Gebäudes und seiner Materialien gewährleistet bleibt. Außerdem wurden für die Konstruktion nur Monomaterialien verwendet\, das heißt\, es sind keine Verbundstoffe oder Materialmischungen zu sehen. Zudem sind die meisten Bauteile und Materialien bereits aus der städtischen Mine entnommen und im zweiten\, dritten oder gar vierten Kreislauf verwendet: Holz aus alten Scheunen im Schwarzwald\, die Eingangstür aus einem Gebäude aus dem 19. Jahrhundert\, Fenster aus einem abgerissenen Gebäude in Basel\, Bad- und Küchenarmaturen aus Messe-Rückbauten. Das Dach besteht aus recyceltem Kupfermaterial\, die Küchen- und Badezimmerabdeckungen sind aus alten Joghurtbechern hergestellt\, die Toilette und die Dusche sind mit Glaskeramik verkleidet\, die aus zerbrochenem Glas hergestellt wurde\, der Eingangsbereich ist mit Steinen aus wiedergewonnenem Bauschutt gepflastert. Die Einheit versorgt sich zudem selbst mit Strom und Wärme\, und das mit einem minimalen Technologieeinsatz. \n\n\n\nDiese Einheit als Demonstrator ist nun von Wuppertal auf den KIT Campus Süd versetzt worden. Im Zuge der Wissenswoche wollen wir diese Einheit beim gemeinsamen Spaziergang besuchen. Außerdem können Materialien\, Modelle und Pläne im Triangel besichtigt werden. \n\n\n\nDie Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erfoderlich. \n\n\n\n\n\nCorona Hinweis\n\n\n\nCorona-Hygienevorschriften und weitere Hinweise findet ihr hier. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstalter\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltungsort
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SUMMARY:Brain Bites & Führung | Stadtbahntunnel Karlsruhe
DESCRIPTION:Stadtbahntunnel Karlsruhe | © allmanwappner\, Foto: Brigida Gonzalez\n\n\n\n\n\n\n\nUnsere Reihe BRAIN BITES versorgt euch auch in der Wissenswoche Architektur und Bautechnologie mit einem Happen Inspiration zur Mittagspause. Von 12:30 bis 13:30 Uhr könnt ihr einem spannenden Impulsvortrag von Prof. Dr. Ludwig Wappner lauschen\, anschließend die drängendsten Fragen im Q&A loswerden und bei einer anschließenden Führung den U-Strab-Tunnel erkunden!  \n\n\n\n\n\nBeim Brain Bites im Rahmen der Wissenswoche Architektur und Bautechnologie dreht sich alles um den Karlsruher Stadtbahntunnel. Gemeinsam mit Prof. Dr. Ludwig Wappner\, dessen Fachgebiet die Baukonstruktion ist\, gehen wir dem Bau und Besonderheiten des Tunnels näher auf den Grund und können ihn bei einer anschließenden Führung genau unter die Lupe nehmen.  \n\n\n\nMit der Realisierung des Stadtbahntunnels Karlsruhe befinden sich nun sieben Haltestellen der Straßenbahn im Untergrund. Ihre Gestaltung fällt dabei insbesondere aufgrund ihrer Einheitlichkeit und Zurückhaltung ins Auge. Diese verbindet nicht nur die unterirdischen Bauwerke zu einer in sich abgeschlossenen Raumfolge\, sondern erzeugt auch einen Kontrast zur optischen und akustischen Reizdichte in den darüber liegenden Plätzen und Straßenzügen.  \n\n\n\nDie Haltestellen bestehen im Regelfall aus zwei Raumkategorien\, die jeweils einem eigenen Gestaltungsprinzip folgen. Der Transferraum umfasst den Bereich vom Zugang an der Oberfläche\, über das Zwischengeschoss\, bis hin zum Fußpunkt der Treppen auf Bahnsteigebene. Hierbei wurde auf bauliche Verkleidungen weitestgehend verzichtet und die Wirkung mithilfe einer nicht gerichteten Lichtführung spürbar reduziert. Die abgerundeten Übergänge von Boden\, Wand und Decke\, und die farbliche Homogenität der Oberflächen erzeugen eine beinahe meditative Raumwirkung\, in der sich die vielfältigen Eindrücke aus dem Stadtgeschehen neutralisieren. \n\n\n\nEin wesentliches Gestaltungselement ist das von Ingo Maurer entworfene Lichtkonzept. In Anlehnung an die notwendigen Abhängungen der elektrischen Oberleitungen\, durchzieht eine Stahlseilkonstruktion frei den Raum. In einer Anordnung von drei nebeneinander und zwei übereinander liegenden Seilen wirkt die Lichtkonstruktion – je nach Blickachse der Fahrgäste – wie feinsinnig arrangierte Noten einer Symphonie. Darin integriert sind LED-Leuchten\, die über Form und Verteilung den Haltestellenraum beleben und Elektrizität spürbar werden lassen. Einzelne Leuchten erzeugen als Effektbeleuchtung einen farbigen Schattenwurf. Fahrgäste und Straßenbahnen werden als Akteure auf dem hellen Untergrund freigestellt und über das Licht atmosphärisch inszeniert. \n\n\n\nText: in Anlehnung an allmannwappner \n\n\n\nBringt euer Pausenbrot mit oder versorgt euch mit dem ein oder anderen Snack aus dem intro Café und macht es euch gemütlich. \n\n\n\nAuf ein inspirierendes Snacken und Schnacken! \n\n\n\n \n\n\n\nDas Format richtet sich mit seinen kurzen\, inspirierenden Talks – von Wissenschaft\, Wirtschaft bis hin zu globalen Themen – an alle\, die neue Perspektiven und Ideen entdecken wollen – von Mitarbeiter*innen\, Unternehmer*innen\, Studierenden\, Jugendlichen\, Ruheständler*innen bis Wissenschafts-Nerds. \n\n\n\nUnsere Mission: Wissenstransfer leben und gerade durch die Impulse verschiedener Themen und Menschen neue Blickwinkel eröffnen. \n\n\n\n \n\n\n\nAnmeldung & Corona Hinweis\n\n\n\nFirst come\, first bite. Eine Anmeldung ist nicht nötig. \n\n\n\nCorona-Hygienevorschriften und weitere Hinweise findet ihr hier. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReferenten\n\n\n\n\n\nProf. Dr. Ludwig Wappner\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstalter\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltungsort
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