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SUMMARY:NO LONGER NOT YET\, 2025 | media art is here
DESCRIPTION:Entdecke vom 14. August bis 14. September die Installation „NO LONGER NOT YET“ im Rahmen der Ausstellung „Media art is here“ beim TRIANGEL am Kronenplatz. \n\n\n\n\n\nDie Medienkünstler*innen Daniela Vargas und Lehel Lajos begegneten sich in Cali\, Kolumbien\, wo sie einen Dialog über frühere Arbeiten und gemeinsame Faszinationen begannen. Ein wiederkehrendes Motiv kristallisierte sich heraus: die Falle – ein strategisch aufgebautes Konstrukt mit verborgenen Elementen\, die demjenigen\, der hineingerät\, unbekannt bleiben. \n\n\n\nWo immer eine Falle existiert\, taucht auch ihr Gegenstück auf: die rote Linie. Sie ist ein Auslöser\, der den Mechanismus aktiviert – oft\, ohne dass die betroffene Person es merkt. So wird die Falle zu einem Instrument der Kontrolle: Sie schränkt die Entscheidungsfreiheit und Bewegungsmöglichkeiten ein\, bis das Subjekt festgesetzt und untersucht werden kann. \n\n\n\nDie Künstler*innen ziehen eine Parallele zu sozialen Medien\, die sie als zeitgenössische Form der Falle begreifen. Die scheinbare Nähe zu anderen führt dazu\, dass Menschen freiwillig ihre persönlichen Grenzen aufgeben. Dieser Verlust von Intimität\, so argumentieren sie\, verläuft parallel zur Einschränkung des physischen Raums und führt zu einer Form von Entfremdung. Ihre Zusammenarbeit basiert auf einem phänomenologischen Ansatz und sucht Wege\, diese Gedanken auszudrücken\, indem sie abstrakte Ideen mit dem Alltag verbinden. \n\n\n\nNo Longer Not Yet zeigt ein Bett – ein Ort\, den wir gut kennen und der für Nähe und unsere innere Welt steht. In zwei Hälften geteilt\, wird es zu einem Ort der Spannung\, an dem sich eine Choreografie von Anziehung und Abstoßung entfaltet. Die Hälften bewegen sich\, aber sie berühren sich nie vollständig\, kommen nie zur Ruhe. Sie verweilen in einem Zwischenraum zwischen dem\, was war\, und dem\, was noch kommen wird. \n\n\n\nUnterstützt im Rahmen des Austauschprojekts Cali to Karlsruhe der UNESCO Creative Cities of Media Arts Cali und Karlsruhe \n\n\n\nMedia art is here 2025\n\n\n\nAuch 2025 bringt die Ausstellung Media art is here Kunst dahin\, wo das Leben spielt: Auf Straßen\, Plätzen und in Gärten begegnen Besuchende zukunftsweisenden Medienkunstwerken\, die den öffentlichen Raum neu denken und erlebbar machen – interaktiv\, inspirierend und kostenlos zugänglich. \n\n\n\nGezeigt werden Werke von lokalen und internationalen Künstler*innen\, die die Grenzen zwischen physischem und virtuellem Raum ausloten und den Einfluss digitaler Medien auf Gesellschaft\, Identität und Nachhaltigkeit thematisieren. Durch ihre Platzierung mitten im urbanen Raum eröffnen die künstlerischen Arbeiten neue\, überraschende Perspektiven und fördern den Austausch zwischen Kunst\, Stadt und Gesellschaft. \n\n\n\nDie diesjährige Ausgabe lädt dazu ein\, Karlsruhe neu wahrzunehmen. So verwandelt die Medienkunst in Karlsruhe alltägliche Räume in Orte neuer Wahrnehmung und hinterfragt gesellschaftliche\, ökologische sowie physikalische Zusammenhänge direkt vor Ort. Die Ausstellung schafft dabei nicht nur ästhetische Erlebnisse\, sondern auch neue Formen der Teilhabe: Viele Werke laden zur aktiven Beteiligung ein und machen Medienkunst für ein breites Publikum direkt erlebbar. Ergänzend zur Ausstellung werden erneut kostenfreie Fahrrad-Führungen angeboten\, die vertiefende Einblicke in Hintergründe sowie technische und künstlerische Ansätze der Werke bieten. Die Führungen finden statt am 28. August (19 Uhr)\, 4. September (19 Uhr) und 11. September (17 Uhr)\, Dauer jeweils ungefähr 1\,5 Stunden. Informationen zur Anmeldung sind bald hier zu finden. \n\n\n\nDie Präsentation findet parallel zum SCHLOSSLICHTSPIELE Light Festival statt und lädt dazu ein\, Karlsruhe durch Medien- und Lichtkunst neu zu entdecken. \n\n\n\nMedia art is here wird realisiert vom Kulturamt der Stadt Karlsruhe in enger Kooperation mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien. Teil er Eventreihe Kunst | Sommer | Technik des KIT. \n\n\n\nUnterstützt durch: Botanischer Garten Karlsruhe\, City-Transformation Karlsruhe\, Hoepfner Stiftung\, Kinemathek Karlsruhe\, Schlösser und Gärten Baden-Württemberg\, Tourist-Information Karlsruhe\, TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstalter\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVeranstaltungsort
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LOCATION:TRIANGEL Transfer | Kultur | Raum\, Kaiserstraße 93\, Karlsruhe\, 76133
CATEGORIES:Kultur und Freizeit
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SUMMARY:Wer entscheidet denn sowas? Endlager und Demokratie – Ausstellung im MobiLab
DESCRIPTION:© MuT\n\n\n\n\n\nDie interaktive Ausstellung „Wer entscheidet denn sowas? Endlager und Demokratie“\, die aktuell im Karl9 – Wissenschaftslokal für Technik und Gesellschaft zu sehen ist\, zieht für die Tage der Demokratie in das MobiLab an den Kronenplatz. \n\n\n\nFür eine Million Jahre muss der Müll des Atomzeitalters\, also abgebrannte Brennstäbe aus Kernkraftwerken und andere radioaktive Materialien\, in Deutschland sicher verwahrt werden. Damit wir Menschen und die Natur geschützt sind\, sollen die hochradioaktiven Abfälle tief unter der Erde gelagert werden – sicher verschlossen und unzugänglich für zukünftige Generationen. Aber wer entscheidet eigentlich\, wo und wie so ein Lager entsteht? \n\n\n\nDie Ausstellung „Wer entscheidet denn sowas? Endlager und Demokratie“ lädt dazu ein\, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen. Sie zeigt\, dass es bei der Endlagersuche nicht nur um Geologie und technische Sicherheit geht\, sondern dass Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern\, gemeinsames Handeln und kluge politische Entscheidungsprozesse ebenso wichtig sind. Zudem geht es ihr darum\, bewusst zu machen\, dass weitreichende Entscheidungen manchmal auch angesichts großer Unsicherheiten getroffen werden müssen.
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